Pfefferminze
Was man mit der Pfefferminze auch anstellen will – es sollten immer nur ihre Blätter verarbeitet werden. Man nennt sie menthae piperitae folium, aber auch Mentha x piperita und sie enthalten viele hilfreiche Bestandteile, die sich in Tee und Öl entfalten, aber auch durch Vaporisierung freigesetzt werden können. Wirkstoffe, die die Blätter enthalten, sind beispielsweise Flavenoide, ätherische Öle - darunter vor allem Menthol - außerdem zahlreiche Enzyme, Gerb- und Bitterstoffe.
Pfefferminze wird, wie wohl fast schon jeder am eigenen Leib zu spüren bekommen hat, gegen Atemwegserkrankungen – insbesondere Erkältungen – eingesetzt, aber auch gegen Leber- und Gallenprobleme. Sogar bei Menstruations-, Haut- und Magen- bzw. Verdauungsbeschwerden, Krämpfen und Unruhe ist die Pfefferminze ein beliebtes Heilmittel. Pfefferminze wirkt außerdem desinfizierend und ganz allgemein schmerzlindernd. Auch Muskel- und Nervenschmerzen, genauso wie Brechreiz und Übelkeit soll die Pfefferminze lindern können. Übrigens wirkt Pfefferminze beruhigend, gleichzeitig aber auch anregend – es kommt dabei ganz auf Dosierung und Art der Verwendung an. Außerdem wird die Pfefferminze auch gegen Kopfflechte, Appetitlosigkeit, Migräne und Entzündungen eingesetzt.
Im Vaporizer fühlt sich die Pfefferminze sehr wohl – vor allem bei einer Temperatur von 100 bis 130 bzw. 150°C. Das Pfefferminz-Verdampfen hilft insbesondere, wenn man mit Atemwegserkrankungen zu kämpfen hat – der Dampf kommt schließlich am schnellsten beim Entzündungsherd an. Aber auch wenn man gerade nicht mit Erkältung, Halsschmerzen, Heiserkeit und Co zu kämpfen hat: Minze lässt sich auch einfach so inhalieren: viele Minz-Vaporisierer schwärmen vor allem von dem frischen und angenehm kühlen Geschmack bzw. Gefühl in Mund und Kopf. Pfefferminze kann übrigens auch zur Ergänzung im Vaporiser verwendet werden: sie wertet viele Kräuter, die weniger gut schmecken, auf und verleiht ihnen eine erfrischende Note.
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