Lavendel
Lavendel kann nicht nur Motten und anderes Ungeziefer vertreiben, er kommt auch gegen Schlaf- und Hautprobleme, Nervosität und Entzündungen an. Kaum zu glauben, aber er schafft es sogar, den Gallenfluß zu optimieren. Lavendel hat tatsächlich eine stark ausgleichende Wirkung auf das schwache Nervensystem und bringt mit seinen ätherischen Ölen, den Harzen, dem Saponin und den Gerb- und Bitterstoffen Harmonie in ein aufgewühltes Leben.
Da Lavendel vor allem auf Keime allergisch reagiert und ihnen mit sofortiger Wirkung den Gar ausmacht, hilft er auch bei offenen Wunden und gegen Erkältungskrankheiten. Besonders bekannt ist Lavendel dafür, dass er in Form von Bädern oder Ölen verabreicht wird – aber das ist noch längst nicht alles: Lavendel kann auch vaporisiert werden, was sich vor allem bei Erkrankungen der Nebenhöhlen und der Atemwege lohnt – an die kommt der Dampf schließlich besonders gut ran. Schlägt man sich also mit einer lästigen Erkältung rum, sollte man gar nicht lange mit sich hadern, sondern sofort nach dem Vaporizer greifen. Die wichtigste Grundlage dafür, dass die Lavendel-Phyto-Inhalation dann auch gelingt, ist vor allem die richtige Temperatureinstellung. Lavendel mag es nämlich nicht zu heiß, er wird im Optimalfall bei einer Temperatur von 100 bis 125°C verdampft. Die oberste Temperaturgrenze liegt für den Lavendel bei 130°C.